Erfolgreich und zufrieden dank richtiger Karriereplanung

Karriereplanung

Wer das Wort Karriereplanung hört, denkt meist intuitiv an die berühmte Karriereleiter: Arbeitnehmer fangen weit unten in der Unternehmenshierarchie an und arbeiten sich mit der Zeit nach oben. Das bedeutet mehr Verantwortung und Aufgaben, aber auch mehr Geld und Ansehen. Doch die klassische Laufbahn ist langfristig ein Auslaufmodell. Warum? Selten verbringen Arbeitnehmer heutzutage ihre berufliche Laufbahn ausschließlich in einem Unternehmen. Zwar gibt es sie noch, die sogenannten Schornsteinkarrieren, dieses Karrieremodell wird aber zunehmend von einer zeitgemäßen und individuelleren Laufbahnplanung abgelöst. Aber wie macht man einen Karriereplan? Für wen ist es überhaupt sinnvoll? Und was macht man, wenn der Plan sich nicht realisieren lässt? Hier erfährst du, worauf es bei einer erfolgreichen und vor allem erfüllenden Karriereplanung wirklich ankommt.

  • Inhaltsverzeichnis

    • Was bedeutet Karriereplanung?
    • Die verschiedenen Phasen einer Karriere
    • Wann ist ein Karriereplan sinnvoll?
    • Die wichtigsten Punkte eines strategischen Karriereplans
    • Vertikale vs. horizontale Karriereplanung
    • Kein Plan bei der Karriereplanung? matchrs zeigt dir deinen Weg!
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“Ein fertig ausgearbeiteter Karriereplan ist nicht in Stein gemeißelt! Die persönlichen Wünsche und Ansprüche an den Job können sich im Lauf der Zeit ändern, was völlig in Ordnung ist.“

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Die Karrierephase bestimmt die Sichtweise

⇒ Die erste Phase beginnt nach dem Abschluss des Studiums oder der Ausbildung. In der Einstiegsphase orientiert man sich, findet heraus, welche Möglichkeiten man hat und was einem Spaß macht und baut das in der folgenden Phase weiter aus.

⇒ Ab Mitte zwanzig hat man oft schon erste Berufserfahrung gesammelt, ist hochmotiviert, flexibel, lernbereit und leistungsfähig. Beruf und Karriere nehmen in der sogenannten Karrierephase einen hohen Stellenwert im Leben ein und Erfolg ist ein wichtiger Faktor.

⇒ Etwa ab Mitte dreißig beginnt häufig eine Phase, in der man bei Jobangeboten wählerischer und mit der aktuellen Situation kritischer wird und sich die Frage der Spezialisierung stellt. Die sogenannte Ausrichtungsphase ist nicht selten ein größerer Umbruch, in der Menschen das Bedürfnis haben, die Weichen neu zu stellen. Oft geht das auch mit privaten Veränderungen einher, wie zum Beispiel der Gründung einer Familie oder der Entscheidung für einen dauerhaften Wohnsitz.

⇒ Mit Mitte vierzig haben viele ihre Ziele entweder weitgehend erreicht oder ihre Prioritäten haben sich dahingehend verändert, dass frühere Ziele nicht mehr erstrebenswert erscheinen. Während der Sinnphase nimmt der Wunsch nach der Bedeutsamkeit des Jobs über Geld und Position hinaus zu. Persönliche Erfüllung wird immer wichtiger, weshalb viele in dieser Phase den Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung haben.

Wann ist ein Karriereplan sinnvoll?

Trifft eine dieser Aussagen auf dich zu, kann eine strategische Karriereplanung für dich hilfreich sein:

  • Du stehst kurz vor dem Abschluss deines Studiums oder deiner Ausbildung und weißt noch nicht so recht, wie es jetzt beruflich weitergehen soll.
  • Du hast das Gefühl, du kannst in deiner aktuellen oder einer neuen Position noch mehr beitragen und möchtest dich im selben Unternehmen gerne weiterentwickeln.
  • Du bist in deinem derzeitigen Job oder Unternehmen nicht mehr zufrieden und möchtest an der aktuellen Situation etwas ändern.
  • Du bist aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen für längere Zeit ausgestiegen und möchtest jetzt wieder zurück, weißt aber noch nicht genau, wie und wo.

Entscheidende Fragen für Berufseinsteiger:

  • In welche Richtung soll meine Karriere konkret gehen bzw. in welchem Bereich möchte ich zukünftig gerne arbeiten?
  • Habe ich für diesen Arbeitsbereich alle Qualifikationen oder fehlen mir noch welche? Wie kann ich mir diese gegebenenfalls aneignen?
  • Haben meine Karrierepläne Auswirkungen auf Menschen, die mir nahestehen? Ist es nötig, bestimmte Punkte mit dem Partner bzw. der Partnerin oder der Familie abzuklären?
  • Entspricht meine Karriereplanung meinen persönlichen Wertvorstellungen? Ist beides vereinbar?
  • Entspricht die geplante Berufslaufbahn auch finanziell meinen Bedürfnissen und Anforderungen?
  • Ist meine Karriereplanung realistisch oder habe ich mir zu viel vorgenommen? Bin ich bereit, Abstriche zu machen?
  • Welche Kompromisse muss ich für die Umsetzung meines Karriereplans eingehen? Bin ich dazu bereit, das zu tun?

Entscheidende Fragen für Berufserfahrene:

  • Bin ich mit meiner aktuellen Situation zufrieden? 
  • Möchte ich weiter aufsteigen oder eher zurückstecken?
  • Wie wichtig ist mir Geld?
  • Warum bin ich mit meiner aktuellen Situation nicht zufrieden?
  • Möchte ich Führungsverantwortung übernehmen?
  • Möchte ich zukünftig mehr Zeit für Privates haben?
  • Ist zum Erreichen meines Karriereziels eine Weiterbildung oder Umschulung nötig?
  • Möchte ich als Quereinsteiger in einer ganz anderen Branche tätig werden?
  • Habe ich die Chance, meine Ziele im aktuellen Unternehmen zu verwirklichen oder ist ein Wechsel des Arbeitgebers erforderlich?
  • Habe ich einen Ansprechpartner im Unternehmen, mit dem ich meine Ziele besprechen kann?
  • Möchte ich meine weitere Karriereplanung allein in die Hand nehmen oder brauche ich Beratung bzw. Hilfestellung?
Zufriedenheit durch Karriereplanung

Vertikale vs. horizontale Karriereplanung

Die vertikale Karriereplanung, in der Arbeitnehmer mit jedem Schritt weiter nach oben rücken, ist mittlerweile nicht mehr die einzige Art, seine berufliche Laufbahn zu gestalten. Immer mehr Menschen haben die Erkenntnis, dass es sich lohnt, nicht immer nur nach oben, sondern auch nach links und rechts zu sehen, um auch Chancen abseits des Weges wahrzunehmen.

Dass diese nicht immer im klassischen Sinn Aufstieg bedeuten, ist vielen mittlerweile egal. Die berufliche Selbstverwirklichung und -erfüllung rückt zunehmend in den Vordergrund. Man spricht auch von der horizontalen Karriereplanung, die nicht darauf ausgelegt ist, jeden Karriereschritt einer Beförderung mit mehr Arbeit, mehr Verantwortung und mehr Geld gleichzusetzen. Nicht jeder hat den Wunsch, zum Vorstandsmitglied eines Großkonzerns aufzusteigen. Die Work-Life-Balance nimmt hier eine wichtige Position ein und wird bei allen Entscheidungen mit einbezogen.

“Deine Karriere muss nicht zwingend rein vertikal ausgerichtet sein. In manchen Branchen kann es sogar von Vorteil sein, einen breiten Erfahrungsschatz zu besitzen.“

Für welchen Weg du dich entscheidest, hängt dabei auch mit der Branche zusammen, in der du arbeitest oder arbeiten möchtest. Ein bunter, nicht linear verlaufender Lebenslauf kann in kreativen Branchen von Vorteil sein, in einem konservativen Umfeld wird allerdings nach wie vor großer Wert auf Geradlinigkeit gelegt. Je nachdem solltest du dir bei jedem Karriereschritt deshalb überlegen, ob der berühmte rote Faden, den Personaler unter Umständen im Lebenslauf eines Bewerbers suchen, gegeben ist oder nicht. Auch frühzeitige Wechsel eines Arbeitgebers wollen in manchen Branchen gut begründet sein.

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